ALENA TRAUSCHEL

Auftaktveranstaltung „Wie kommen wir durch den Krisen-Winter?“ in Ettlingen

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FDP-Landtagsabgeordnete Alena Trauschel empfängt Dr. Hans-Ulrich Rülke zur Infoveranstaltung in Ettlingen

Wie kommen wir durch den energiepolitischen Krisen-Winter? Zu dieser Frage lud die Ettlinger Landtagsabgeordnete Alena Trauschel (FDP) am 1. Dezember den Fraktionsvorsitzenden der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, in die Ratsstuben nach Ettlingen ein.

In ihrer Begrüßung umrahmte Alena Trauschel die geopolitische Lage und leitete in das Thema des Abends ein. Trauschel betonte darin insbesondere, dass „Deutschland Deals mit Despoten wie Putin, Xi Jinping aus China oder dem Emir von Katar dringendst unterbinden muss. Wir müssen als Demokraten zusammenhalten und dementsprechend auch unsere Allianzen – auch im Energie-Sektor – schmieden.“

Hans-Ulrich Rülke beleuchtete in seinem Impulsvortrag vor rund 30 Gästen die Herausforderungen der Energiepolitik auf Landes- und Bundesebene. „Viele Folgen der Krise sind auch hausgemacht“, so Rülke. Vor allem die Grünen sieht der FDP-Politiker bei der aktuellen energiepolitischen Lage in der Mitverantwortung: „Ich erkenne bei der Landesregierung keine Strategie bei der Energiewende. Der Angriffskrieg Putins ist die eine Seite der Krise, die verfehlte Energiepolitik der Landesregierung ist die andere.“ Insbesondere die ideologisch geführte Windkraftstrategie von Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist aus Rülkes Sicht symptomatisch – vom ursprünglich geplanten Ziel von 1.000 Windrädern wurden bisher nur 5 realisiert.

Im Anschluss hatten die anwesenden Interessierten die Gelegenheit, ihre Fragen an Dr. Hans-Ulrich Rülke zu stellen. Vor allem die Rolle von Wasserstoff bei der Energiewende, den Umgang mit der Kernkraft in Deutschland und die Mobilitätswende für Baden-Württemberg.

Alena Trauschel zieht ein positives Fazit aus der Veranstaltung mit vielen interessierten Gästen und möchte das Format auch in Zukunft in Ettlingen etablieren. „Ich freue mich über das große Interesse an den Freien Demokraten und die fruchtbaren Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Auch außerhalb von Wahlkampfzeiten ist es mir wichtig, zu informieren und ins Gespräch zu kommen.“